5 Fallgruppen der Studenten Krankenversicherung

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Jeder ist anders – und dennoch gibt es 5 Schubladen für alle Studenten

Alle müssen sich zu Studienbeginn ein und dieselbe Frage stellen: Wie sieht meine krankenversicherungstechnische Situation aus und muss ich daran etwas ändern? Bei den Antworten kann man zwischen 5 verschiedenen Fallgruppen unterscheiden.

Nach dem Abitur und mit Studienbeginn beginnt für viele die große Freiheit – sie ziehen zum ersten Mal von zu Hause aus und stehen zum ersten Mal in einer fremden Stadt auf eigenen Füßen. Damit beim Studienbeginn alles anständig klappt, gibt es eine ganze Reihe von Dingen, die man regeln muss. Dabei sollte die Krankenversicherung ganz oben auf der Prioritäten-Liste stehen. Bei Erstsemestlern kann man dabei ganz einfach zwischen 5 Fällen unterscheiden, für die es jeweils bestimmte Regelungen gibt.

Ich bin Ersti und meine Eltern sind gesetzlich krankenversichert

Alle Studienanfänger, die weniger als 385 € beziehungsweise 450 € im Monat verdienen, sind bis zum Ende ihres 25. Lebensjahres über die Eltern in der gesetzlichen Familienversicherung mitversichert.

Während dieser Zeit muss man sich generell um nichts kümmern – von der Bescheinigung über die Versicherung für die Immatrikulation einmal abgesehen. Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich während der ersten drei Monate des Studiums nach Studienbeginn von der gesetzlichen Krankenversicherung befreien zu lassen und sich privat zu versichern. Diese Option kann in einigen Fällen sinnvoll sein und sollten eingehend geprüft werden.

Ich bin Ersti und meine Eltern sind privat krankenversichert

Bei einer privaten Krankenversicherung gibt es die Möglichkeit, bis zu seinem 25. Lebensjahr im Rahmen einer Familienversicherung mitversichert zu sein. In der privaten Krankenversicherung muss allerdings pro Familienmitglied ein bestimmter Betrag gezahlt werden. Die kostenlose Familienversicherung gibt es nur in der Gesetzlichen. Wenn man sich privat familienversichern will, muss man sich allerdings innerhalb der ersten drei Monate des Studiums von der studentischen Pflichtversicherung befreien lassen, was aber generell kein all zu großer Aufwand ist. Man kann sich auch dafür entscheiden, sich schon zu Studienbeginn gesetzlich über die studentische Krankenversicherung zu versichern und damit aus der privaten Familienversicherung auszutreten.

Ich bin Ersti und verdiene mehr als 385 € im Monat

Wer als Student mehr als 385 € im Monat verdient, fällt leider aus der Familienversicherung heraus. Eine Ausnahme stellen nur so genannte Minijobs dar, bei denen die Verdienstgrenze auf 450 € angehoben wird. Wer diese Grenze nur sehr knapp überschreitet, sollte vor Studienbeginn noch einmal genau nachrechnen: Bei der Rechnung zur Krankenversicherung kann die so genannte Werbungskostenpauschale geltend gemacht werden, mit der man noch einmal etwas mehr als 70 € vom Monatsgehalt abziehen kann. Wer immer noch oberhalb der Einkommensgrenze liegt, kann zwischen einer gesetzlichen und privaten Krankenversicherung wählen.

Ich bin Ersti und über 25

Mit dem 26. Geburtstag endet die Mitgliedschaft in der Familienversicherung. Dann kann man sich gleich zu Studienbeginn über die studentische Krankenversicherung versichern, was im Monat circa 60 € kostet. Nach Vollendung des 30. Lebensjahres oder nach dem 14. Fachsemester hat man außerdem die Möglichkeit sich von der Versicherungspflicht zu befreien.

Ich bin Ersti und über 30

Mit dem 31. Geburtstag erlischt auch die Möglichkeit der Mitgliedschaft in der studentischen gesetzlichen Krankenversicherung. Nach Ablauf dieser Frist kann man sich als Student trotz Pflichtversicherung als freiwilliges Mitglied in der Krankenversicherung einstufen lassen und bezahlt dann einen etwas günstigeren Monatssatz von etwa 150 €. Dies ist aber nur möglich, wenn man vorher auch gesetzlich versichert war. Bei der privaten studentischen Krankenversicherung liegt die Altersobergrenze bei 34 Jahren. Allerdings gibt es hier anschließend nicht die Möglichkeit den Freiwilligen-Status einzunehmen.

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