Krankenversicherung für Studenten über 30

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Studieren Ü 30 – Jetzt erst recht!

Es ist nie zu spät ein Studium anzufangen! Dieser Artikel erklärt, welche Vorteile man durch sein vermeintlich "reiferes Alter" hat, um als Student erfolgreich durchstarten und gibt hilfreiche Tipps – auch zur Studentenkrankenversicherung mit 30.

Wer kennt es nicht? Irgendwann einmal kommt Jeder an den Punkt, an dem man sich fragt, wie das eigene Berufsleben weitergehen soll. Gerade die Zeit um das vielseitig gefürchtete Alter 30 scheint ein Meilenstein dafür zu sein, sich genauer mit seiner beruflichen Zukunftsperspektive auseinanderzusetzen, um sich daraufhin auch noch in diesem Alter für ein Studium zu entscheiden.

Gründe gibt es viele

Dafür, dass man sich auch noch mit 30 für die berufliche Weiterentwicklung in Form eines Studiums entscheidet, existieren die verschiedensten Motivationen, die sich teilweise auch überschneiden. Ein Grund ist sicherlich die sich dadurch ergebende zusätzliche berufliche Qualifikation, welche die Karriere ankurbelt und zu einem umfassenderen Verantwortungsbereich führen kann. Die meisten Arbeitnehmer streben jedoch einen beruflichen Neuanfang an, da sie mit ihrem derzeitigen Job z.B. aufgrund des Verdienstes oder des eintönigen Arbeitsalltags unzufrieden sind und sich in keinem Fall vorstellen können, dieser Arbeit bis zu ihrem Rentenantritt nachzugehen. Ein weiterer zentraler Grund – der damit unmittelbar in Verbindung steht – ist folgender: Viele Dreißigjährige erkennen, dass man seinem seit jeher bestehenden Traumberuf eigentlich nie nachgekommen ist, weil man im jugendlichen Alter einfach zu unentschlossen oder unwillens war, dieses Ziel konsequent zu verfolgen. Ein Studium mit 30 stellt außerdem auch eine willkommene Lösung für all diejenigen dar, die ihren bisherigen Job kurzerhand verloren haben und auf diese Weise der Arbeitslosigkeit sowie den sinkenden Chancen auf dem Arbeitsmarkt entfliehen können.

Oldie? – Nein, Goldie! – Nutzen Sie den Mehrwert Ihres Alters!

Sicherlich besteht der größte Teil der Studenten an allen Hochschulen aus jüngeren Leuten, die sich direkt im Anschluss an ihren Schulabschluss, beziehungsweise kurze Zeit danach, für eine akademische Ausbildung entschieden haben und somit im Alter von etwa 19 bis 24 Jahren sind. Diese Tatsache oder Ihr eigenes, etwas höheres Alter, sollte Sie jedoch keinesfalls von einem Studium abhalten – ganz im Gegenteil. Schließlich sind es ja nur ein paar wenige "Jährchen", die Sie von den Jungspunden unterscheiden. Und mit den folgenden Tipps verleiht Ihnen die Ü 30-Immatrikulation Flügel und Sie können bald schon über alle Menschen lachen, die Ihr Erstsemester-Alter verspotten.

Auf dem Studienplan steht Vitamin B(erufserfahrung):

Wer im Alter von 30 Jahren ein Studium beginnt, kann meist eine mehrjährige Berufserfahrung vorweisen. Diese Tatsache hilft Ihnen nicht nur dabei, von Beginn Ihres Studiums an eine ganz andere Vorstellung vom Praxisbezug Ihrer Studieninhalte zu haben, sondern erhöht auch Ihre Chance auf den von Ihnen gewünschten Studienplatz, der zulassungsbeschränkt ist.
Denn was viele zukünftige Ü 30-Studierenden vielleicht noch gar nicht wissen: Die Zeit ab Ihrer Hochschulreife und somit auch Ihre Berufserfahrung wird Ihnen in Form von Wartesemestern angerechnet und diese wiederum werden bei der Verteilung der Studienplätze besonders beachtet. Und ganz nebenbei begrüßen viele Hochschulen – z.B. im Studienfach Sozialarbeit - gerade solche Studenten, die zu ihrem Studienbeginn bereits berufliche Praxis gesammelt haben.

Nutzen Sie Ihre berufliche und persönliche Erfahrung!

Warum immer die negativen Aspekte Ihres Alters in den Vordergrund rücken? Sowohl Ihre Kenntnisse des Arbeitslebens als auch die daraus gewonnene persönliche Erfahrung, kann in Ihrem Studium nicht nur Ihnen, sondern auch Ihren (jüngeren) Kommilitonen zum entscheidenden Vorteil werden. Verwenden Sie Ihr Know-how und lassen Sie auch Ihre Studienkollegen daran teilhaben. Sicherlich ergibt sich die ein oder andere Frage bezüglich des zukünftigen Berufsleben, bei der Sie mit einer Antwort oder eigenen Erlebnissen aushelfen können.
Aber Vorsicht: Versuchen Sie Ihren Kommilitonen dabei keineswegs das Gefühl zu geben, die "Weisheit mit Löffeln gegessen" zu haben!

Ihr Alter "zahlt" sich aus

Ein Studium ist – egal in welchem Alter – teuer, darüber sollten Sie sich vorab auf jedem Fall bewusst sein und dabei ebenso beachten, dass Sie auch keine staatliche Unterstützung – z.B. in Form von BAföG – mehr erhalten. Doch mit Ihrem Alter und der dabei verstrichenen Berufserfahrung hatten Sie bereits auch die Möglichkeit, sich ein mehr oder weniger dickes Finanzpölsterchen anzulegen und somit der großen Studien-Finanzkrise schon einmal vorzubeugen.

Und wer für diese finanziell schmalen Studierenden-Jahre noch nicht vorgesorgt, aber bereits eine studientechnische Weiterentwicklung geplant hat, kann die Zeit bis zum angestrebten Semesterbeginn ja noch als Finanzen–Jäger und -Sammler nutzen.

Doch auch hier gilt es, eine kleine Warnung auszusprechen: Seien Sie sich vor Ihrer definitiven Entscheidung zu einem Studium auf jeden Fall bewusst, dass Sie sich in dieser Zeit in einer anderen, nachteiligeren finanziellen Situation befinden und Ihr bisheriges Leben geldtechnisch sicherlich einschränken müssen.

Im Klartext heißt das: Sind Sie sich über Ihre eigenen Ziele in den kommenden Jahren bewusst? Was für eine Rolle spielen Familie und Geld für Sie und können Sie als "Altstudent" beruhigt neben Ihrem Bekanntenkreis stehen, von dem Alle in Ihrem Alter andere Prioritäten gesetzt haben? – Ein Studium zu beginnen, bringt nur dann etwas, wenn Sie es auch wirklich konsequent durchziehen!

Sie sind nicht alleine!

Falls Sie die Befürchtung haben sollten, das Durchschnittsalter im Hörsaal um einige – wenn auch wenige Jahre – zu erhöhen, sollten Sie auf jeden Fall einmal einen genaueren Blick durch die Universität schweifen lassen. Sitzt vorne rechts nicht ein sympathisch wirkender Rentner, der seine berufliche Freiheit nutzt, um endlich einmal Einblicke in ein Studium zu bekommen, dass er schon immer machen wollte, aber das es um 1960 einfach noch nicht gab? Und was ist mit dem schätzungsweise 50jährigen Gasthörer aus der hinteren Sitzreihe, der innerhalb der Veranstaltungen schlichtweg sein Wissen erweitert?
Sie sehen: Um sich für ein Studium zu entscheiden ist es nie zu spät - und 30 aufwärts ist nun wirklich kein "Alter"!

In jedem Fall gut versichert – Studentenkrankenversicherung mit 30

Neben all diesen positiv nutzbaren Aspekten ändern sich jedoch auch einige Dinge, die es für Studierende mit und über 30 entsprechend zu beachten gilt. Eine entscheidende Neuheit liegt im Bereich der Versicherungen, da die Krankenversicherung für Studenten bei den meisten Versicherungen nach genau dem Semester ausläuft, in dem man seinen 30. Geburtstag gefeiert hat. Da es jedoch enorm wichtig ist, dass Sie jeder Zeit rundum ausreichend versichert sind, sollten Sie sich diesbezüglich vorab genau informieren, mehrere Angebote verschiedener Versicherer einholen und sich erst nach gründlicher Prüfung für eine Krankenkasse (weiterhin) entscheiden. Dabei sollten Sie auch die Unterschiede hinsichtlich der Beitragshöhe bei privaten und gesetzlichen Versicherern beachten. Manche Krankenkassen bieten ihren Kunden auch einen niedrigeren Übergangspreis als Anreiz dafür an, dass Sie auch Ihre weitere Studentenkrankenversicherung mit 30 bei diesem Anbieter behalten. Außerdem soll es ebenso Versicherer geben, die auch noch ihren Ü 30-Kunden eine studentische Krankenversicherung gewähren, beziehungsweise die Frist dieser aufgrund von Krankheiten, Bildungswegen, Freiwilligendiensten o.ä. verlängern.

Dann bleibt an dieser Stelle nur noch zu sagen: Viel Spaß beim Studieren!

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