Warum eine private Krankenversicherung für Studenten?

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Der studentische Privatpatient

Ein Student ist immer knapp bei Kasse, wohnt in einer viel zu kleinen Wohnung und kann sich gerade das tägliche Mensa-Essen leisten. Da soll es ihm wenigstens, wenn er krank ist, mit einer privaten Krankenversicherung (PKV) für Studenten an nichts fehlen.

Für Studenten, die an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind, besteht die allgemeine Versicherungspflicht. Allerdings ist es den Studenten frei gestellt zu entscheiden, ob sie in die gesetzliche oder private Krankenversicherung für Studenten eintreten wollen. Dies ist eine Frage, die sich vor allem die Studierenden stellen sollten, die nicht in der Familienversicherung ihrer Eltern mitversichert sind, oder kurz davor stehen, aus dieser auszuscheiden. Dabei ist eine PKV für Studenten zwar in der Regel teurer als die gesetzliche Absicherung, sie bietet aber auch eine bessere, weil umfassendere Versorgung. Hier sollten im individuellen Fall die Kosten genau mit dem zu erwartenden Nutzen aufgerechnet werden.

Gibt es überhaupt eine private Krankenversicherung für Studenten?

Eigentlich ist die PKV nicht Studierenden, sondern den Menschen vorbehalten, die drei Jahre in Folge jeweils mehr als 47.700 € verdient haben. Es gibt allerdings eine Ausnahmeregelung, nach der auch eine PKV für Studierende möglich ist. Hintergrund ist dabei zum einen die Sicherstellung einer möglichst guten Versorgung im Krankheitsfall während der universitären Ausbildung – aus Sicht der Krankenkassen spielt es aber vielleicht auch eine Rolle, dass die Akademiker von heute gute Chancen haben die Besser-Verdienenden von morgen zu werden und deswegen eine Zielgruppe der Zukunft darstellen.

Wie kann ich Mitglied in einer privaten Krankenversicherung werden?

Grundvoraussetzung, um eintreten zu können, ist die Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese muss spätestens drei Monate nach Eintreten der Versicherungspflicht (entweder bei Studienbeginn oder dem Ausscheiden aus der Familienversicherung der Eltern) bei der zuständigen gesetzlichen Krankenkasse beantragt werden, ist aber in der Regel reine Formsache. Dann muss nur noch die passende PKV für Studierende für den eigenen Fall gefunden werden – hier lohnt sich eine möglichst gründliche Recherche, da man durch intensiven Preisvergleich schon mal mehrere hundert Euro im Jahr sparen kann.

Welche Vorteile hat eine private Krankenversicherung für Studenten?

Die PKV bietet den Vorteil der freien Arztwahl (man ist in seiner Wahl nicht nur auf Kassenärzte beschränkt), den Wegfall fast aller Zuzahlungen zu medizinischen Leistungen, und teilweise auch die bevorzugte Behandlung – so hat man als Privatpatient, je nach gewähltem Tarif, im Krankenhaus Anrecht auf ein Doppel- oder Einzelzimmer und auf Behandlung durch den Oberarzt.

Vorteile der privaten Krankenversicherung für Studenten in der Übersicht:

  • Bevorzugte Behandlung beim Arzt
  • Bafög-Zuschüsse auch für die PKV
  • Keine Kosten für Medikamente
  • Keine Verdienstbeschränkung
  • Rückkehr zur GKV nach dem Studium möglich

Was kostet die private Krankenversicherung für Studenten?

Die PKV für Studierende leistet nicht nur etwas mehr als ihr gesetzliches Pendant – sie kostet auch etwas mehr. Dabei werden die Beitragssätze auch für die PKV für Studierende immer sehr individuell berechnet. Sie hängen zum Beispiel von den gewünschten Leistungen, aber auch von der Krankenvorgeschichte, dem Alter und dem Geschlecht ab. Günstige Angebote beginnen in der Regel bei etwa 40 € im Monat – die Spanne ist nach oben hin offen.

Sinnvoll ist es auf jeden Fall einen Vergleich der verschiedenen Anbieter durchzuführen und einen unabhängigen Experten zu kontaktieren. Zu unserem Vergleichsrechner gelangen Sie hier.

Die private Krankenversicherung und das Bafög

Die PKV erhebt die selben Zuschüsse zum Bafög wie eine gesetzliche Krankenversicherung.

Der Bafög Zuschuss beläuft sich zurzeit auf:

71 € Bafög Zuschuss für die Krankenversicherung
+ 15 € Bafög Zuschuss für die Pflegeversicherung
= insgesamt 86 € Bafög Zuschuss im Monat.

Dieser Zuschuss zur (privaten) Krankenversicherung muss beim zuständigen Bafög-Amt gesondert beantragt werden.

Kann sich die private Krankenversicherung für mich als Student rechnen?

In manchen Fällen kann eine PKV für Studierende trotz der höheren Beitragssätze theoretisch günstiger sein als eine gesetzliche Krankenversicherung. Um dies allerdings für den individuellen Fall bestimmen zu können, sollte man genau nachrechnen und auch die Nachkommastellen auf dem Taschenrechner beachten.

Zuerst sollte man sich informieren, wie viel eine PKV für sich kostet. Und dann sollte man sich hinsetzen und beispielsweise anhand der Rechnungen der letzten Jahre abschätzen, wie viele Zuzahlungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung auf einen zukommen und welche Zuzahlungen man bei der Privaten leisten müsste. Addiert man die vermuteten Zuzahlungen mit dem jeweiligen Monatsbeitrag erhält man seine ganz persönlichen Kosten für die gesetzliche und die private Krankenversicherung – und die kann man dann miteinander vergleichen.

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Häufig gestellte Fragen zur Studenten Krankenversicherung

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